Restaurierung der Reneka One am 21. November 2008

Das bearbeitete Gehäuse

Nach der langen Sommerpause, in der es privat bei mir recht turbulent zuging, hatte ich endlich mal wieder Zeit, an der Maschine weiterzuarbeiten. Da das Gehäuse inzwischen glasperlgestrahlt wurde und danach ordentlich Zeit zum Abhängen hatte, ging es damit weiter. Beim Strahlen wurden alle Ablagerungen am Rahmen sehr gut entfernt und auch von den Seitenwangen gingen alle Anhaftungen und auch die fleckige Farbe wunderbar ab. Da sich aber bei der Behandlung die schützende Schicht vom Gehäuse verabschiedet hat (vermutlich waren die Teile verzinkt, vernickelt oder anderweitig behandelt), setzen alle Stellen, die mit Wasser oder Fett (z.B. von den Fingerspitzen) in Berührung kommen, direkt Rost an.

Da Verzinken aus Kostengründen nicht in Frage kam, bin ich mit den Teilen zu einem Lackierer gefahren, der mir die Teile lackieren sollte. Nach kurzer Begutachtung hat er mir mitgeteilt, dass das Lackieren der Teile ca. 200€ kosten wird. Auch der Hinweis, dass es nicht Metallic mit Perleffekt sein muss hat den Preis nicht gedrückt. Deshalb habe ich mich beim Gehäuse dazu entschieden, einfach mit klarem Acryl-Lack drüberzulackieren. Das muss nicht besonders sauber sein, da man die Streben sowieso nicht sieht. Wichtig ist nur, dass die Lackierung einerseits alles sauber bedeckt wegen der Rost-Gefahr. Andererseits sollte es auch noch halbwegs hitzebeständig sein, da es in der Maschine doch an einzelnen Stellen mollig warm werden kann. Im Baumarkt habe ich mich dann einfach mit klarem Acryl-Lack eingedeckt und mit einem Pinsel alle Teile recht dick bestrichen und im Anschluss noch zwei Mal darüberlackiert. Zum Trocknen habe ich es dazwischen kunstvoll aufgehängt:

Die Blenden

Da nicht nur das Gehäuse an sich, sondern auch die an der Maschine außen liegenden und damit sichtbaren Seitenteile von Schmutz und alter Farbe befreit wurden, mussten auch diese wieder mit Farbe versehen werden. Da es im Baumarkt das klassische Braun der Maschine nicht gab und ich das auch nicht besonders schön fand, habe ich mir hier eine Dose graue Acryl-Farbe gekauft. Danach habe ich zunächst, um wieder sauber vor Rost zu schützen, eine Lage transparenten Lack aufgebracht und danach mit dem grauen Lack darüberlackiert. Dies wurde dann nochmal wiederholt und am Ende nochmal transparent gestrichen, damit auch kleine Kratzer nicht unmittelbar durchgehen aufs Metall:

Die Heißwasser- und Dampf-Ausgabe

Nachdem die gestrichenen Teile recht viel Zeit zum Trocknen benötigt haben, bevor ich eine neue Lage auftragen konnte, habe ich parallel an den Teilen von Kaltwasserzuführung, Heißwasser- und Dampfausgabe arbeiten und zunächst die Funktion zu verstehen. Danach habe ich die Teile dann komplett demontiert und wie bereits alle Metall-Teile davor in Zitronensäure entkalkt.

Hier erst einmal die Bilder der betroffenen Teile:

 

tbd …

Der Kaltwasser-Teil

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Weitere Bilder

Alle Bilder, die in diesem Artikel aufgeführt sind, gibt es auch in meiner Foto-Galerie. Dort sind natürlich wesentlich mehr Fotos hinterlegt:

Falls Jemand die Bilder dort in höherer Auflösung benötigt, kann ich diese gerne auf Anfrage zur Verfügung stellen.

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