Restaurierung der Reneka One am 24. November 2007

Das Entkalken – Teil 1

Nachdem ich beim ersten Restaurierungs-Termin erst mal viele Teile entfernt hatte und zunächst nur die Seitenteile richtig gereinigt hatte, habe ich mich am zweiten Termin zunächst über den Brühkopf hergemacht.Erst einmal habe ich mich um den Brühkopf und die direkten Anbauteile gekümmert. Beim Auseinanderbauen des Brühkopfs war schon direkt zu erkennen, dass dieser im Inneren voller Kalk ist. Hier ein paar Fotos von dem Teil:

 

Zunächst muss hierzu das Magnetventil, das beim Beenden des Kaffee-Bezugs für den Druckabbau sorgt, entfernt werden. Dies geschieht durch Lösen der Schraube mit dem (gar nicht so hübschen) braunen Schlauch dran. Dadurch kann man das blaue Gehäuse abnehmen, in dem die Spule des Magnetventils untergebracht ist. Das Ventil selbst lässt sich im Anschluss daran ebenfalls abschrauben. Daraufhin fallen einem dann auch gleich die Einzelteile entgegen, da auch die Innereien des Ventils dringend entkalkt und entfettet werden wollen.

Und genau das habe ich gemacht.  Am einfachsten ist es, einen Topf mit Wasser auf den Herd zu stellen und darin erst einmal die in Pulver vorliegende Zitronensäure zu lösen. Wenn das Ganze dann ordentlich warm ist, kann man die Teile reinlegen und sich erst mal am Sprudeln erfreuen. Im Fall des Brühkopfs habe ich alles dann ca. 45 Minuten gekocht und immer wieder geprüft, ob es irgendwelche negativen Auswirkungen auf die Teile gibt. Aber außer dem Kalk ist nichts abgegangen. Am Ende ergab sich dann folgendes Bild:

 

Das Entkalken – Teil 2

Der Brühkopf hatte jetzt schon mal wieder recht ordentliche Farben angenommen und erregte nicht mehr unmittelbar Brechreiz. Also war die Zeit gekommen, den Kessel zu bearbeiten. Dieser war ja beim letzten Mal in den Putzkübel umgezogen. Da sich, wie im vorigen Artikel erwähnt, leider das Wasser in einem Plastikeimer nicht nachheizen lässt, musste eine andere Lösung gefunden werden. Als einzige Lösung blieb, einen großen Topf zu nehmen und diesen auf dem Herd mit heißem Wasser zu erhitzen. Und dann kam wieder die obligatorische Zitronensäure in groben Mengen dazu. Das Ganze sah dann so aus:

Gut zu sehen ist, dass es auch so nicht geklappt hat, den Kessel komplett im Topf unterzukriegen. Also habe ich ihn immer mal wieder gedreht, damit innen alle Seiten auch wirklich mit der Zitronensäure in Berührung kommen. Und dass diese gewirkt hat, kann man ganz gut auf dem folgenden Foto am Sprudeln erkennen:

Nachdem der Kessel dann an allen Stellen sauber war und ich dies auch mit Hilfe von Taschenlampe und Spiegel geprüft hatte, kam das Teil aus dem Topf zum Abkühlen. Danach habe ich ihn natürlich noch richtig durchgespült, damit keine Rückstände der Zitronensäure bleiben.

Da ich für die Behandlung des Kessels recht viel Zeit gebraucht habe, wars das mal wieder für dieses Wochenende und es geht in einem anderen Artikel weiter.

Weitere Bilder

Alle Bilder, die in diesem Artikel aufgeführt sind, gibt es auch in meiner Foto-Galerie. Dort sind natürlich wesentlich mehr Fotos hinterlegt:

Falls Jemand die Bilder dort in höherer Auflösung benötigt, kann ich diese gerne auf Anfrage zur Verfügung stellen.

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